Schüler*innen tauchen in die Welt der Batterieforschung ein
Wie entstehen Batterien der Zukunft? Und welche Berufsperspektiven bietet die Batterieforschung? Diesen Fragen gingen 17 Schüler*innen beim Girls’ Day 2026 im MEET Batterieforschungszentrum der Universität Münster und Helmholtz-Institut Münster des Forschungszentrums Jülich nach.
In ihrer Einführung in die Welt der Batterien erklärte MEET Wissenschaftlerin Dr. Rebekka Tien den Teilnehmenden, welche zentrale Rolle Energiespeicher in unserem Alltag spielen und wie die Forschung daran arbeitet, die Zellen leistungsfähiger, sicherer und nachhaltiger zu machen.
Anschließend ging es für die Schüler*innen in die hochmodernen Labore. Dort durchliefen sie verschiedene Stationen und experimentieren selbst: Im Trockenraum bauten sie gemeinsam mit Lisa Marie Schnieder Knopfzellen, im Rasterelektronenmikroskop untersuchten sie mit Dr. Verena Küpers Materialproben und gewannen Einblicke in die Mikrostruktur von Batterien.
Mit Susanne Schierz und Susanna Krämer lernten die Schüler*innen eine Hochdurchsatz-Screening-Anlage kennen, bei der ein Roboterarm automatisiert Proben verarbeitet. Außerdem beschichteten die Teilnehmenden gemeinsam mit den Forscherinnen Elektroden mit Grafitpaste. Dabei erfuhren sie, wie einzelne Komponenten zu einer funktionierenden Batterie zusammengefügt werden.

© Ellermann | Helmholtz-Institut Münster
